„Verhält sich weiblich zu männlich wie Natur zu Kultur“

Folgender Blogpost basiert auf einem Textabschnitt aus dem Buch „Verhält sich weiblich zu männlich wie Natur zu Kultur“ von Sherry B. Ortner.Der Text ist eingeteilt in Vier größere Teile welche nach und nach der Frage auf den Grund gehen, ob sich weiblich zu männlich wie Natur zu Kultur verhält.Einleitend wird dargestellt, dass der Status der Frau ein umstrittenes und schwieriges Thema ist und es somit zur einer Universalie gehört.Sherry B. Ortner weist auf, dass der weibliche Status und ihre Stellung in der Gesellschaft zwar kulturspezifisch sei doch würden die Annahmen darüber verallgemeinert seien und aus alten Riten und Traditionen hervorkommen.„Frauen ritten früher (…) schlechtere Pferde, und offensichtlich drohten sie eine Quelle der Ansteckung zu sein, den es war ihnen verboten, sich einem verletzten Man zu näheren oder Männern, die sich auf einen Kriegszug vorbereiteten.“ (S.120, Sherry B. Ortner)Die Frau wird als unrein und als Gefahr für die Männer dargestellt Ortner benutzt viele dieser Beispiele um darzulegen, dass die weibliche Unterordnung eine kulturelle Universalie ist. (vgl. S. 120)Des Weiteren wird ein weiterer Grund eingeführt welcher erläutern soll oder zumindest versucht zu erläutern wieso die weibliche Unterordnung eine kulturelle Universalie ist.Die Unterordnung der Frau wird von den meisten Gesellschaften schon damals als biologischer Determinismus gesehen und hat sich so bis heute verfestigt.Der Man hat etwas, was die Frauen nicht haben und es ist naturgegeben. (vgl. S.121)Auf diese These beruhen sich viele Soziologen (Bourdieu) wie auch Ethnologen wahrscheinlich , weil es die aussagekräftigste These ist, da sie Naturgegeben ist.Doch Sherry B. Ortner geht noch einen Schritt weiter und weist auf, dass Frauen mit diesem Naturzustand zu frieden sind, da sie gerne zu Fortpflanzung beitragen und Kinder erziehen.Doch auch dieser Punkt hat mich als Frau nicht recht überzeugen können. Den selbst die Menstruation die zur Fortpflanzung dient wird als nervend und schmerzend beschrieben.Die Rolle der Frau wird kulturspezifisch als ein abwertendes Symbol dargestellt und wird somit zur Universalie (vgl.S. 21)Im weiteren verlauf des Textabschnittes wird noch die Natur im Verhältnis zur Kultur thematisiert und welche Rolle hierbei die Frau trägt.Doch hier möchte ich schon ansetzten, den es wird davon gesprochen, dass die Frau Funktionen hat die der Man nicht hat. Eines dieser Funktionen wäre zum Beispiel die Fortpflanzung. Der man trägt hier auch seinen Beitrag bei, doch hat der Man hierbei eher eine zweitrangige Rolle. Die Frau bringt ein Lebewesen zu Welt erzieht es und sozialisiert es trägt schmerzen und Narben davon und ist eingeschränkt.Wenn die Frau nicht wäre würde es keine Fortpflanzung geben somit hat die Frau in meinen Augen, damals und auch heute, eine wichtige Position in der Gesellschaft.Meiner Meinung nach sollte es keine Differenzierung oder wertende Äußerung über ein Geschlecht geben doch wenn es eine gibt so scheint mit der Man aufgrund von vielen Aspekten untergeordnet zu betrachten.Die Unterordnung des weiblichen Geschlechts sollte meiner Meiner Meinung nach weder kulturell noch naturell bedingt stattfinden. Den ich denke, dass die Frau wesentlichere und grundlegendere Aufgaben als der Mann erfüllt.

1.12.15 15:50

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Majkasr / Website (11.8.17 01:44)
Czytam i czytam, mając wrażenie momentami jakbym sam był autorem. Czekam na kolejne rzeczy 3wymiarowy.pl

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