Mode oder nur ein kurzer Trend. -Georg Simmel

Grundlagetext: Georg Simmel „Mode“In dem Text „Mode“ von Georg Simmel definiert Simmel den „Mode“ begriff und zeigt auf wie nach ihm Mode entsteht.Der Soziologe Georg Simmel geht davon aus, dass Mode ein Produkt der Klassenunterschiede ist. Seiner Auffassung nach kann ohne eine Gesellschaft, welche in verschiedenen Klassen unterteilt ist keine Mode entstehen.Durch die verschiedenen Klassen, welche vorherrschen, entsteht ein Spannungsverhältnis. Der Konkurrenzkampf besteht nicht nur zwischen den oberen Schichten auch die untere Klasse möchte so sein wie die obere Klasse.Durch Nachahmung und Absonderung innerhalb der Klassen entsteht nach Simmel die Mode.Während die untere Klasse die Obere Klasse nachahmt, hat die obere Klasse schon einen neuen Stil oder einen neuen Geschmack entwickelt. Den die obere Klasse muss sich natürlich von der unteren Klasse absondern und abheben und hierdurch entsteht letztendlich eine neue Mode. Dieses Verfahren könnte mit einem Teufelskreis gleichgesetzt werden. Sobald die untere Klasse sich der obigen annähert, entwickelt die Obige Klasse einen neuen Trend.Die vorherrschende höhere Schicht gibt also den Ton an, diesen Effekt nennt Simmel Trickle-Down-Effekt.Durch dieses Effekt scheint es Gesetzt zu sein, dass die Mode von der Oberen, zu den unteren Schichten kommt.Der Trickle-Down-Effekt kann nur funktionieren wenn der Wunsch nach Abgrenzung einerseits und von der Vereinigung angestrebt wird.Mode ist nach Simmel etwas einzigartiges was eben nicht jeder hat und wonach ein Teil der Bevölkerung immer strebt. Nur so kann ein Trend standhaft bleiben.Des Weiteren differenziert Simmel innerhalb der Mode. Mode ist für in nicht nur das trendigste paar Schuhe, sondern auch ein Lebensstil, eine politische Einstellung, Religion, Ernährung und vieles mehr. Man wird quasi immer mit Mode konfrontiert.

9.1.16 09:40

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