Georg Bataille : Theorien der Religion

Der Textausschnitt aus dem Buch „Theorien der Religion“, von Bataille handelt von dem menschlichen da sein und die Herstellung der Profanen Welt.Folgender Textausschnitt ist gegliedert in Neun Abschnitte. In diesen Abschnitten wird schrittweise die Bedeutung der Menschen und deren Einzigartigkeit herausgefiltert. Hierzu wird zunächst in einem ersten Schritt die Position des Gegenstandes in diesem Sinne des Werkzeuges ausgearbeitet. Bataille stellt eine klare Differenz zwischen Mensch und Tier auf. Ein solcher Gegenstand, ein Werkzeug, oder ein brauchbares Objekt, so etwas gibt es unter den Tieren nicht. Das Bewusstsein des Menschen nimmt das Werkzeug war insofern es einen bestimmten Zweck erfüllt. Der Mensch kann das Werkzeug beliebig nach seinen Zwecken und Wünschen nutzen. Deswegen ist das Werkzeug also der Gegenstand dem Menschen unter geordnet. Der zweite Abschnitt hat die Überschrift „Position immanenter Elemente der Gegenstandsebene“, in diesem Abschnitt wird erläutert dass die Position eines erkannten Gegenstandes allgemein als eine Gegenstandssphäre eingeordnet wird. In diese Sphäre wird das eingeordnet was nicht auf gleiche Weise erkannt werden kann. Der Mensch selber erkennt sich auch erst wenn er sich von außen als einen anderen wahrnehmen kann. Der Dritte Abschnitt welcher „ Position der Dinge als Subjekt“ heißt erläutert die Objekt ,Subjekt Beziehung.Das Werkzeug kann selbst als Subjekt und Objekt betrachtet werden. Deshalb empfängt es die Attribute des Subjekts und nimmt Platz neben all jenen Tieren, Pflanzen, Meteoren oder Menschen. Es tritt zur Gesamtheit der Welt in eine Art Kontinuitätsverhältnis,bleibt aber getrennt , als es im Geiste dessen entstand, der es herstellte. Die Vierte Überschrift „ Das höchste Wesen“ impliziert einen Wert der alle anderen übertrifft. Diese höher Stufung hat eine Unterstufung zur Folge.Ding und intime Wesen können neben einem derartigen höchsten Wesen betrachtet werden.Das höchste Wesen hat die würdigsteund somit die dominierende Stelle inne.Alle gehören zur gleichen Art, so unterstreicht Bataille den Charakter einer unfreiwilligen Verarmung und Begrenzung. Die Christen sehen in Gott nicht ein erstes Bewusstsein von Gott. Das Heilige wird wie folgt beschrieben: Das höchste Wesen der Urmenschen besaß wohl noch kein hohes Ansehen. Die ersten Menschen standen den Tieren näher als der Mensch heute. Die Empfindung des heiligen ist lange nicht mehr, die des Tieres. Jedoch untersetzt sich das Tier ohne sichtbaren Protest in eine Immanenz während der Mensch bei der Empfindung des Heiligen Schauder verspürt.Im sechsten Abschnitt in welcher die Geister und Götter thematisiert und definiert werden, heißt es , dass Gott keinen Zusammenhang zur Wirklichkeit hat , sie werden als mythische Geister ohne Substrat beschrieben. Dies wird so erläutert: Gott ist rein und heilig er unterlegt somit nicht der Wirklichkeit eines sterblichen Körpers. Im Siebten Abschnitt wird die „Position der Welt der Dinge und des Körpers als Ding“ beschrieben.Die von Subjekt ausgehende Kontinuität, ist das menschliche Leben und ist nach der Position der Dinge oder Gegenstandsebene . Im Bereich dieser Kontinuität ist alles geistig hierzu gibt es keinen Gegenzug. Diese Position ist keineswegs gleichzusetzen mit der Immanenz und der Subjekt-Objekt Beziehung. Im achten Abschnitt wird das „verzehrte Tier, der Leichnam und das Ding“ beschrieben. Die Definition des Tieres ist für den Menschen ein natürlicher und grundlegender Prozess geworden. Die Menschen würden sich selber nicht auf die selbe Ebene stellen wie des eines Tieres. Ein Tier wird als ein Objekt oder Ding, Gegenstand betrachtet wenn es tot gegessen wird.Zum einen ist der Leichnam die vollkommenste Affirmation des Geistes zum anderen die Abwesenheit des Toten. Im Prinzip ist das Tier ein untergeordnetes Element, dass um seiner selbst willen nicht zählt. Der letzte Abschnitt thematisiert „Der Arbeiter und das Werkzeug“, Die Welt der Dinge wird auf bestimmter Weise als verfall empfunden. Sie bewirkt in dem der sie für sich geschaffen hat, als eine Entfremdung.Ein grundlegendes Prinzip ist, wer unterordnet, verändert nicht nur das untergeordnete Element, auch er selbst verändert sich. Das Werkzeug verändert die Natur und den Menschen. Sie ist sein unter der Voraussetzung, ihm verschlossen zu sein. Beispiel aus dem Text: „Der, der den Weizen anbaut, ist kein Mensch: er ist der Pflug dessen, der daß Brot ist. Und sogar der Akt des Essens selber ist letztlich bereits selber die Feldarbeit, der sie die Energ

30.3.16 13:44

Letzte Einträge: Mode oder nur ein kurzer Trend. -Georg Simmel, Grundlage Text: George Herbert Mead: „Geist, Identität und Gesellschaft“ (1973), Grundlage Text: Norbert Elias_Etablierte und Außenseiter 1973, Grundlagetext: Pierre Bourdieu: „Ökonomisches Kapital – Kulturelles Kapital – Soziales Kapital“ (1983), Grundlagetext: Sigmund Freud_Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse 1917

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