„[..] das Plagen schlauer Leute mit dummen Fragen-Kennzeichnet einen Ethnographen.“ (S.41,Geertz,Cli

Clifford Geertz: „Dichte Beschreibung. Bemerkungen zu einer deutenden Theorie der Kultur“ (1973)Im zweiten Textabschnitt(S.23-43), aus dem Band (S.7-23) „Dichte Beschreibung. Bemerkungen zu einer deutenden Theorie der Kultur“ (1973) von Clifford Gertz geht es im engeren Sinne um den Kultur Begriff und die Problematik, die dabei auftritt, diesen Begriff zu erläutern. Man versucht dem was man, entdeckt, einen Namen zugeben, es in einen Rang einzuordnen, es zu erläutern und es im weiten Sinne zu erklären oder zu definieren.Zumindest würden wir versuchen, etwas, was wir nicht auf Anhieb verstehen, nach zu forschen oder würden wenigstens im Duden nachschlagen.Doch wie sieht es aus mit der Kulturwissenschaft?Ja. Wir könnten beschreiben, erläutern und einordnen rein nach unserem Gefühl. Wir könnten aber auch im Internet nachschauen, was bestimmte Wissenschaftler oder zum Beispiel auch Clifford gesagt hat, um uns den Begriff Kultur und deren Wissenschaft näher zu bringen.Rein assoziativ haben wir anhand von einem Mind-Map in der ersten Seminar Stunde versucht unsere Gedanken und Eindrücke zu dem Begriff „Kultur“, zu ordnen.Man hat alles das genannt, was ungefähr Kultur impliziert.Tradition, Religion, Kultur, Bräuche….Aber hätte man nicht die ganze Tafel voll schreiben können oder müssen, um Kultur genauer zu definieren und Sie als ganzes betrachten zu können.„Die Untersuchung von Kultur ist ihrem Wesen nach unvollständig. Und mehr noch, je tiefer sie geht, desto unvollständiger wird sie.“ (S.41,Geertz,Clifford)Anhand von diesem Zitat möchte ich meine Haltung gegenüber einer Definition von „Kultur“ stärken. Man könnte dem ganzen auch aus dem Weg gehen, wenn man „Kultur“ zum Beispiel in Merkmale einteilt oder diese klassifiziert(vgl. S. 41, Geertz, Clifford), so wie wir es ja auch gemacht haben.Kulturwissenschaften ist nach Clifford nicht gleichzustellen mit einer Wissenschaft, wie zum Beispiel der Medizin oder der Rechtswissenschaften, wo es in der Regel ein Patentrezept für jedes Problem gibt, wo alles einen logischen Grund hat.„Eine Kultur wachsen: ruckartig. Die Entwicklung der Kulturanalyse gleicht nicht so sehr einer ansteigenden Kurve kumulativer Ergebnisse, sondern zerfällt in eine Abfolge einzelner und dennoch zusammenhängender, immer kühnerer Verstoße“ (S.36, Geertz,Clifford)Man weiß quasi nicht wo es anfängt und wo es aufhört. Die Kulturwissenschaften zu verstehen oder gar Sie zu definieren ist durchaus möglich aber man sollte davon ausgehen, dass man häufig etwas vergisst oder immer etwas dazu kommt. So wie auch Sitten und Bräuche und auch Traditionen sich im Laufe der Zeit ändern und neue Strukturen aufgefasst werden, wo alte schon an Wert verloren haben aber dennoch wichtig sind um neues zu verstehen.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kulturwissenshaften, viele kleine Teilbereiche hat und eben eine "dichte Beschreibung" (vgl. Gertz, Clifford) bedarf um ihr auf den Grund zu gehen und um Sie zu verstehen.Die Auseinandersetzung mit diesem Text hat mir durchaus spass gemacht, doch er hat mich auch einwenig aus der Bahn geworfen und mich zum nachdenken gebracht. Natürlich könnte ich sagen, was Kultur ist und was sie impliziert.Doch durch diesen Text wurde mir klar, dass Kultur eben keinen Rahmen hat und eine Eingrenzung in Kategorien dem Begriff "Kultur" wohl nicht gerecht wäre.

5.11.15 07:33

Letzte Einträge: Mode oder nur ein kurzer Trend. -Georg Simmel, Grundlage Text: George Herbert Mead: „Geist, Identität und Gesellschaft“ (1973), Grundlage Text: Norbert Elias_Etablierte und Außenseiter 1973, Grundlagetext: Pierre Bourdieu: „Ökonomisches Kapital – Kulturelles Kapital – Soziales Kapital“ (1983), Grundlagetext: Sigmund Freud_Eine Schwierigkeit der Psychoanalyse 1917, Georg Bataille : Theorien der Religion

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